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Musik again

Es ist Freitag abend und Livekonzert im Knaack. Berlin live! hatte geladen und auf der Gaesteliste standen die folgenden Bands. In der einen Ecke die Kindls und in der anderen Samavayo und was soll ich sagen? Es war super.

Die Kindls, eine aus Neukoelln und Wedding stammende Berliner Kombo machte den Anfang und probierte die Stimmung anzuheitzen. Man muss schon sagen, der Saenger hatt echt gerockt und eine super Stimme. Wenn die Musik so bleibt, dann sollte den Jungs eine gute Zukunft bevorstehen. Aber eine kleine Kritik gibt es dann doch: Jungs, werdet locker. Wenn ihr noch ne ordentliche Buehnenshow macht, rocken die Leute auch mehr mit. Nicht so verkrampft.

In der Zwischenpause wurde ein Ueberraschungsgast auf die Buehne gebracht – Ben Hamilton. Doch die drei Songs, die er gespielt hat reichten aus um die Stimmung noch weiter zu heben und alle auf das kommende vorzubereiten.

Nun war es endlich soweit Samavayo begannen mit ihrer akustischen Demonstration und mir bleibt nichts anderes uebrig als zu sagen – Unglaubglich geil. Die Jungs haben gerockt wie nichts gutes und den ganzen Laden zum Kochen gebracht. Nicht nur klingen Samavayo live genauso wie auf der Platte, sondern sie sind live und digitalisiert eine wahre Pracht. Wer nochmal die Moeglichkeit haben sollte die Jungs live zu sehen, von mir gibt es 100 Punkte.



An dieser Stelle vielen Dank an Tobi von popdis! fuer den Hinweis und den Eintritt :)

ps: Es ist schon lustig wie klein die Welt ist und man aufm Konzert einen Klassenkameraden aus der Schule trifft, der den Saenger von Samavayo von Arbeit kennt … tsss

Kunst am Bau

Heute hatte ich die Gelgenheit meine Süße zur Uni zu fahren, besser zu philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin. Da ich mir dieses doch etwas bekanntere Bauwerk nicht entgehen lassen wollte (wann bin ich auch schonmal in Dahlem, ok?) habe ich sie mit hinein begleitet.

FU Berlin

Und wie man gut erkennen kann, ist die Bibliothek wirklich schick und bietet eine sehr entspannte Atmosphäre. Die Farben sind angenehm gewählt und irgendwie habe ich auch ein wenig Lust bekommen mich einfach hinzusetzen und zu lesen. Doch diesen Gedanken musste ich schnell wieder verwerfen, da hier wohl kein einziges Buch nach meinem Geschmack und vor allem Wissen ist. Vielleicht ein anderes Mal.

Als ich den Punk erfand…

Gestern abend war es wieder soweit, Musik machen in den Noisy Rooms an der Wahrschauer Str. diesmal mit spanischer Gastbesetzung am Schlagzeug und auf jeden Fall viel Spass.

Wer hat eigentlich behauptet, dass man für Punk wirklich singen können muss? Meine Stimme sagt jedenfalls, dass es gestern abend verdammt laut war.


Punk
Punk
Punk

Berlin verändert sich

Kaum passt man mal nicht richtig auf, ist schon wieder alles anders. Neulich, beim Weg zum wohlverdienten Feierabendbier ist mir aufgefallen, dass auf einmal die Dachgeschosswohnungen ausgebaut sind und ein Flair von… hmm… gehoben durch die Simon-Dach-Str. weht.

Simon Dach Str.

Andrej Holm Blog

Wer noch nicht mitgekriegt hat, was hier in Berlin zum Thema “Gentrification� und Andrej Holm los ist, dem empfehle ich den Blog seiner Lebensgefaehrtin und auch den Eintrag in der Wikipedia oder auch den offenen Brief verschiedenster Wissenschaftler.

Unglaublich sag ich da nur.

Abschied heisst doch auch weitergehn, Tränen hat die Trauer, aber auch das Glück

Das ist eine Zeile aus einem Lied von Renft und der Anlass ist mein Abscheid aus Heidelberg. Nun sind die 6 Monate um von denen ich 5 in Heidelberg verbracht habe und ich bin froh wieder nach Berlin zu gehen. Nicht weil mir die Arbeit nicht gefällt, denn sonst hätte ich meinen Vertrag nicht verlängert, sondern weil ich hier nicht heimisch geworden bin und ich mich wieder auf meine Wohnung, Freunde und natürlich auf meine Liebste freue.

Was werde ich vermissen an Heidelberg? Ich glaube, der nur 15 minütige Fahrtweg zur Arbeit, die großen Kaffeemaschinen hier und vielleicht auch das Mittagessen. Ansonsten habe ich nicht immer so viel von Heidelberg gesehen, natürlich ist die Altstadt schön und es gibt einige gute Lokale, doch irgendwie ist mir das alles ein wenig zu klein hier und ich freue mich schon wieder auf den Trubel in Berlin.

Und nun geht es auf zum Jan um mich dort mit dem Jan und dem anderen Jan zu treffen und ein wenig zu…. naja ihr wisst schon, Spass haben und quatschen.

Morgen Abend schlage ich dann wieder in Berlin auf und in nicht ganz einer Woche wird mich die Hektik der Großstadt wohl wieder eingefangen haben.

Ich möchte mich noch einmal ganz herzlich bei den vielen Kollegen hier bedanken, denn auch wenn Großunternehmen nicht immer einfach sind, funktioniert ohne ein kollegiales Verhältnis nichts.

Vielen Dank für die schöne Zeit.