Auf dem Weg zurueck von Berlin nach Heidelberg kam es zu folgendem erstaunlichen Erlebnis. Wir drei (Bastian, Martin und ich) hatten Platzkarten fuer Wagen drei der zweiten Klasse im ICE Sprinter von Berlin nach Frankfurt. Auf Grund des sonnigen Wetters war es draussen warm und innen noch viel mehr, doch die
Klimaanlage in den modernen ICEs regelt das ja bekanntlicherweise relativ schnell so dass ein angenehmes Klima entsteht. Leider nicht so in Wagen drei.
Nach ca. 10 Minuten fahrt, kam eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn herum und meinte, dass es nicht besser werden wird und es noch Plaetze in der ersten Klasse gebe, die wir benutzen koennten. Dies war dann auch die erste Stelle an der ich dachte. Wow, was fuer ein Service, das kann man sich gefallen lassen. Also auf mit Sack und Pack einmal von fast ganz hinten im Zug zur ersten Klasse am anderen Ende des Zuges. Schon im naechsten Wagon des Zuges fiel mir dabei der erstaunliche Temperaturunterschied auf und ich war heilfroh das wir in die erste Klasse gehen durften.
Dort angekommen, nahmen wir in den auessers bequemen Sesseln Platz und konnte in aller Ruhe das erweiterte Platzangebot nutzen. Doch damit nicht genug, nach ca. 1 Stunde bekamen wir wieder Besuch von einer Zugbegleitung, die uns diesmal ein Becher Wasser offerierte. Schon wieder dieses Gefuhel der vollkommenen Zufriedenheit.
Da ich in der letzten Zeit relativ selten Bahn gefahren bin, kann ich nur sagen, dass ich mit dem an Bord erfahrenen Service sehr zufrieden war. Doch auch hier bleibt noch ein kleiner Wermutstropfen erhalten. Auf der exklusiven Strecke mit Aufpreis im ICE Sprinter von Berlin nach Frankfurt haette ich vermutet, dass die Bahn dort die besonders modernen Zuege einsetzt um ihren Gaesten auch etwas zu bieten. Modern vor allem in dem Sinne, dass Steckdosen an den Plaetzen vorhanden sind. Auf dem Hinweg sind wir nicht Sprinter gefahren und hatten Steckdosen. Und der ICE von Frankfurt nach Heidelberg war dann gleich ein hochmoderner ICE 3. Also warum liebe Bahn?