Ja, nun ist es wieder so weit. Die Tage werden kuerzer, die S-Bahnen voller und die Menschen melancholischer… Haeh? Ja, die Tage werden kuerzer, das stimmt. Ich stehe auf, es ist dunkel. Ich gehe los es ist dunkel. Wenn ich dann abends aus der U-Bahn steige ist es schon wieder dunkel. Auf Dauer ist das echt anstrengend – und wenn man dann tagsueber nicht aus dem Buero rauskommt, wird es belastend.
Ein weiteres Phaenomen ist aber, dsas die S-Bahnen immer voller werden, sobald es Winter wird. Die Menschen schubsen und draengen sich und alles erreicht seinen Hoehepunkt, wenn draussen minus zwanzig Grad sind und die Luft feucht und stickig in dem S-Bahnwaggon steht. Da ich mich nun morgens um 7 immer zu Spitzenzeiten im Berliner Berufsverkehr bewege, komme ich auch manchmal in den Genuss der besten menschlichen Schoten.
* Es ist voll in der S-Bahn, das Publikum draengelt. Ein Fahrgast rueckt mir immer naeher. Am liebsten moechte man ihm ins Gesicht sagen: “Entschuldigung, Sie standen eben 3 Zentimeter von mir entfernt und nun auf meinem Schuh, meinen Sie, die durchschnittliche Dichte von Fahrgaesten pro Quadratmeter ist hier besser als auf ihrem vorherigen Standplatz?”
* Warum muss man unbedingt mit einem FAHRRAD die S-Bahn besteigen, wenn dor hoechstens noch Platz fuer eine Pommestuete von McDonalds ist? Und wenn man schon geschafft hat mit einem Fahrrad die S-Bahn zu besteigen, brauch man sich nicht wundern, wenn man nicht mehr rauskommt zwischen all den Leuten. Es gibt in einem S-Bahn Wagen einfach kein Zwischendeck, so dass man dort hin ausweichen koennte, wenn diese Fahrgaeste aussteigen wollen.
Naja, aber man kriegt auch eine solche Fahrt irgendwan zu Ende und man freut sich schon auf die Ruhe im Buero
ABer kalt ist es trotz allem wirklich geworden.



